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Kosmetik-
Wirkstoffliste











Schon zu Zeiten von Aphrodite und Cleopatra wurden Öle und Extrakte verwendet, die auch heute noch zum festen Bestandteil vieler Kosmetikprodukte und Anti-Aging Anwendungen gehören.
Neben reinen Naturstoffen werden aber auch chemisch synthetische Substanzen in hoher Reinheit hergestellt.
Dazu gehören z.B. auch hauteigene Lipide wie Aminosäuren, Hyaluron, Glycerin, Peptite oder Vitamine.

Pflanzliche Inhaltsstoffe werden z.B. aus Blüten, Blättern, Wurzeln, Früchten und aus deren Kernen gewonnen. Wünschenswert ist aber nicht nur, dass die einzelnen Substanzen Schadstoff- und Allergenfrei sind, sondern vor allem, dass sie sich mit dem Stoffwechsel der Haut und der darunter liegenden Zellschichten vertragen.

Die geläufigsten Pflanzen-Fettsäuren sind: Linolsäure, Alpha-Linolensäure, Gamma-Linolensäure, Ölsäure, Staerinsäure, Palmitoletinsäure und Palmitinsäure.
Zum festen Bestandteil gehören auch Caprin- und Caprylsäure, die aus dem Kokosöl gewonnen werden.
In INCIS werden sie auch als "Capric/Caprylic Triglyceride" deklariert.
  

Da Creme- und Lotionprodukte primär aus Wasser und Fettsäuren bestehen, erläutern wir Ihnen schwerpunktmäßig die speziellen Eigenschaften von den am häufigsten vorkommenden Fettsäuren, Ölen und weiteren Wirkstoffen.
Sämtliche in den Kategorien vorkommende Inhaltsstoffe und Extrakte können wir hier nicht darstellen. Informationen zu den hier nicht aufgeführten Inhaltsstoffen werden idR auch auf den Hersteller-Link-Seiten detailliert beschrieben.












(A) Auszug aus pflanzlichen Fettsäuren (Ca.-Angaben)
Weitere Information zu Fettsäuren finden Sie auch in der Rubrik "Fettarten & Fettsäuren" (Startseite)
Linolsäure Omega-6
(mehrfach ungesättigt)
Traubenkern- Nachtkerzen- und Distelöl haben mit ca. 72-77% den höchsten Gehalt an Linolsäure. Diese ist u.a. bei Verhornungsbildung im Talgdrüsenbereich sehr effektiv. Ohne Linolsäure wird die Haut trocken und schuppig.
Alpha-Linolensäure
Omega-3 / 3-fach ungesättigt
Wirksam bei Anti-Aging-Rezepturen von reifer Haut und altersbedingt nachlassendem Stoffwechsel. Aktiviert Zellneubildung.
Hohe Anteile sind in Wildrosen- Sacha Inchi- und Sanddornkernöl enthalten.
Gamma-Linolensäure
Omega-6 / 3-fach ungesättigt
..wirkt entzündungshemmend, regenerierend und wird z.B. bei neurodermitischer Haut als Nachtkerzenöl verwendet.
Ideal für hauteigene Stoffwechselprozesse. Auch in Borretsch- und Johannisbeersamenöl enthalten.
Ölsäure Omega-9
(1-fach ungesättigt)
Ölsäurehaltige Öle lassen sich besser auf der Haut verteilen und gelten als Penetrationsverstärker für andere Wirkstoffe.
Olivenöl z.B. enthält 60-70% Ölsäure. Sie ist aber auch in vielen anderen Ölen enthalten.
Palmitinsäure
(gesättigte Fettsäure)
..kommt in hoher Konzentration in Avocado- und Weizenkeimöl vor. Sie bietet oxidativen Schutz vor eindringenden Umweltschadstoffen und kann in ihrer Eigenschaft nicht ranzig werden.
Palmitoletinsäure
Omega-9 / 1-fach ungesättigt
..ist mit ca. 20% im Macadamianussöl und etwa mit 10% in Avocado- und Sanddornölen enthalten.
Palmitoletinsäure gehört zur Gattung der hauteigenen Lipide und trägt zu guten Pflegeeigenschaften bei.
Staerinsäure
(gesättigte Fettsäure)
Stearinsäure und andere gesättigten Fettsäuren schützen die Haut gegen äußere Einflüße. Ihr Anteil in Pflanzenölen ist aber sehr gering. Ähnliche Schutzwirkung zeigt auch die Palmitin- und Arachinsäure.










(B) Auszug aus Ölen und Buttern (Ca.-Angaben)
Die Wirkung von Ölen wird im Wesentlichen durch seine Fettsäuren-Zusammensetzung bestimmt
Amaranthöl
Fettsäurenanteil: Linolsäure 44%, Ölsäure 24%, Palmitinsäure 18%, Squalan 8%, Stearinsäure 3%.
Mit seinen ausgewogenen Fettsäuren und Squalan (hauteigenes Lipid) ein ideales Basisöl für trockene und spröde Haut.
Aprikosenkernöl
Fettsäurenanteil: Ölsäure 68%, Linolsäure 21%, Palmitinsäure 5%.
Basisöl für alle Hauttypen, angefangen bei Babyhaut. Eignet sich u.a. für aromatherapeutische Massageanwendungen.
Arganöl
Fettsäurenanteil: Ölsäure 46%, Linolsäure 33%, Palmitinsäure 13%, Stearinsäure 5%. Wird mit unterschiedlicher Qualität aus Argan-Nüssen gewonnen. Besonders geeignet für trockene und reife Haut, sowie Akne, Dermatosen und Schuppenflechte.
Avocadoöl
Fettsäurenanteil: Ölsäure 60%, Palmitinsäure 19%, Linolsäure 12%, Palmitoleinsäure 9%
Sehr gute Eigenschaften bei trockener und rissiger Haut, sowie bei Verhornungsstörungen und Neurodermitis.
Borretschöl
Fettsäurenanteil: Linolsäure 37%, Gamma-Linolensäure 21%, Ölsäure 17%, Palmitinsäure 10%, Stearinsäure 4%.
Ausgewogene Säurenanteile aus der Borretschpflanze, auch Gurkenkraut genannt. Bestens auch therapeutisch anwendbar.
Jojobaöl
Fettsäurenanteil: Gadoleinsäure 70% (Omega-6), Erucasäure 15%, Ölsäure 10%. Gadoleinsäure kommt fast nur im Jojobaöl vor, welches eigentlich mehr Wachs als Öl ist. Es ist universell für jeden Hauttyp einsetzbar und sehr oxidationsstabil.
Mandelöl
Fettsäurenanteil: Ölsäure 71%, Linolsäure 19%, Palmitinsäure 6%. Gutes Basisöl für alle Hauttypen, auch Babyhaut.
Mandelöl dringt sehr tief in das Stratum corneum (Hornschicht) ein und eignet sich auch bestens als Massageöl.
Nachtkerzenöl
Fettsäurenanteil: Linolsäure 75%, Gamma-Linolensäure 9%, Ölsäure 7%, Palmitinsäure 6%, Stearinsäure 2%.
Durch den hohen Linolsäuregehalt bestens für trockene und spröde Haut, sowie dermatologische Anwendungen geeignet
Olivenöl
Fettsäurenanteil: Ölsäure 72%, Palmitinsäure 13%, Linolsäure 12%, Stearinsäure 2%. Für die Küche sollte "Natives Olivenöl extra" verwendet werden. Kosmetisch wird es bei trockener und spröder Haut sowie zur Ekzeme-Behandlung eingesetzt.
Sesamöl
Fettsäurenanteil: Linolsäure 42%, Palmitinsäure 9%, Stearinsäure 6%. Dringt tief in die Haut ein, wirkt regenerativ bei trockener und schlecht durchbluteter Haut sowie bei Hornhaut. Eignet sich hervorragend für ayurvedische- und med. Massagen.
Sheabutter
Fettsäurenanteil: Ölsäure 40-60%, Stearinsäure 25-50%. Sheabutter ist ein Fett, welches aus den nussigen Fruchtkernen des Sheabaums gewonnen wird. Sheabutter ist universell einsetzbar, vor allem bei trockener Haut und Neurodermitis.
Traubenkernöl
Fettsäurenanteil: Linolsäure 70%, Ölsäure 16%, Palmitinsäure 7% Stearinsäure 4%.
Eignet sich besonders für Anti-Aging Anwendungen bei reifer Haut, sowie bei unreiner, fettiger - und Mischhaut.
Wildrosenöl
Fettsäurenanteil: Linolsäure 45%, Alpha-Linolensäure 32%, Ölsäure 15%, Palmitinsäure 4%, Stearinsäure 2%.
Prädesteniert zur Hautregeneration und Zellerneuerung. Auch zur Pigmentbehandlung und bei Entzündungen einsetzbar.










(C) Weitere Substanzen, Wirkstoffe
und Feuchtigkeitsspender (Ca.-Angaben)
Glycerin
..gilt als körpereigene Substanz die pflanzlich, tierisch - oder chemisch aus Propylen gewonnen wird.
Glycerin bindet Feuchtigkeit, wirkt barriereschützend und wirkt hydratisierend noch effektiver als Harnstoff (Urea).

Harnstoff / Urea ..ist wie Glycerin ein Feuchtigkeitsspender. Beide sind daher auch gut kombinierbar. Um Feuchtigkeit zu binden, reichen Lösungen bis zu 5%. Bei Verhornung und neurodermitischen Anwendungen liegt der Anteil meist bei 10% und höher.

Hyaluronsäure
..zählt zu den natürlichen Polysacchariden, die biotechnisch aus Bakterienkulturen erzeugt werden. Besonders bei ausgetrockneter Haut zeigt ihr Zusammenspiel mit der Wasserverdunstung einen ausdauernd hautstraffenden Effekt.
Panthenol
Dexpanthenol
..gehört zu den Polyolen und Amiden und wird primär zur medizinischen Wundheilung eingesetzt, da es zur Bildung neuer Hautzellen anregt. Durch seine Feuchtigkeitsbindung wird die Haut glatter und elastischer. Zudem wirkt es Juckreizlindernd.

Polyphenole
Flavonoide
Polyphenole & Co. gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, die unsere Zellen vor freien Radikalen und schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Ihr Anteil in der Kosmetik gilt also sowohl dem äußeren Schutzmantel, als auch den Hautzellen.












Haftungsausschluss: Die oben genannten Werte und Inhaltsangaben sind Ca.-Werte, die je nach Produktionsart, Produktionszeit und Herstellerverfahren differieren können.

















Quellenhinweise: Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BfEL) Datenbank SOFA (Seed Oil Fatty Acids)
sowie die jeweiligen Pharma- / Kosmetik- und Vertriebsfirmen.
















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Bildquellen: istockphoto / pixelio, Sonja Winzer, Stephanie Hofschläger